|



SHOPPING
| |
|
Riviera der Oliven |
| Das Ostufer des Gardasees wird auch die
“Riviera degli Olivi” genannt und führt uns über 50 km durch eine
bezaubernde Landschaft, wo sich kleine und größere Buchten ständig
abwechseln (der Name “Benacus” ist wohl keltischen Ursprungs und in
altirisch bedeutet Bennach “gehörnt”, d. h. mit den vielen Zacken, die die
Ausläufer des Monte Baldo darstellen). Mittelalterliche Burgen und Dörfer
schmücken eine Gegend, in der der Olivenbaum und andere Mittelmeerpflanzen
den Ton angeben. Im Norden umschließt der Monte Baldo, der botanische Garten
Europas, den Gardasee und im Süden, wo die moränischen Ausläufer ihn wie ein
Amphitheater umschließen, wird er so breit, dass er wie das offene Meer
aussieht. Hier im Süden herrscht ein besonders mildes Klima und auch schon
deshalb hat sich seit langer Zeit ein lebhafter Fremdenverkehr entwickelt. |
 |
| |
|
| Die Nordküste des Gardasees ist dagegen nicht nur von historischer, kultureller
und gastronomischer Bedeutung, sondern bietet dem sportlichen Gast |
|
| |
|
| auch Betätigungen aller Art: Segeln, Mountain-Bike und
Gleitschirmfliegen. Wenn man z.B. mit der Seilbahn in Malcesine abfährt,
dann ist man in 20 Minuten in Bocca Trades Pin und auf einer Höhe von
1780 m. Von hier aus führen eine große Anzahl Wanderwege in alle Richtungen.
Vom Monte Baldo hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Burgen und die
Dörfer des Nordufers: hier erhebt sich über dem See Malcesine mit seiner
Scaliger-Burg , seiner Altstadt mit dem Kopfsteinpflaster und dem Palazzo
dei Capitani aus der Zeit der venezianischen Herrschaft. Wenn man weiter
nach Süden hinuntergeht, dann kommt man nach Cassone, einer kleinen
Ansammlung von Häusern, durch die der Aril, der kürzeste Fluß der Welt (172
m) fließt; dann weiter nach Brenzone, einem Dorf das aus mehreren |

 |
| |
|
| Gemeindeflecken besteht, von denen einige wie Assenza mit
seinem Spolverini-Palast und der kleinen Kirche aus dem 14. Jahrhundert am |

 |
| |
| Ufer liegen. Außerdem: Porto, Magugnano mit der Kirche S.
Giovanni, Marniga und Castelletto mit der romanischen San Zeno-Kirche (XII
Jahrhundert). Andere liegen am Hügel inmitten der Olivenhaine, wie z.B.
Sommavilla, Pozzo, Borago, Castello und Zignago. Weiter nach Süden treffen
wir dann auf Pai und Torri del Benaco mit seiner Scaliger-Burg und der
Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit (Fresken aus dem XlV Jahrhundert). Ganz
in der Nähe, nicht weit von Brancolino-Bré führt ein Wanderweg zu den
Höhlenmalereien und dann weiter nach Punta San Vigilio, wo der See langsam
in die weite Ebene übergeht. Neben der bezaubernden “Baja delle Sirene”
(Bucht der Wassernymphen) und der Villa “Punta San Vigilio” ist auch die
Rocca del Garda mit seinem Camaldoleser- Kloster einer der Aussichtspunkte
von Garda. Im Ort selbst befinden sich historische Gebäude aus der
Renaissance (Fregoso Palazzo dei Capitani, Palazzo Canlotti mit La Losa),
historische Villen (Albertini-Villa mit Park, Villa Canossa) und der
Klosterhof der Pfarrkirche von Santa Maria. |
| |
|
| Der Weg steigt wieder an in Richtung Etschtal und man kommt
an Costermano vorbei (Deutscher Kriegsgefallenen- Friedhof, Villa Becelli,
Villa Pellegrini a Castion mit Park, in Marciaga Kirche der Madonna del
Soccorso aus dem XV Jahrhundert). Danach erreicht man Caprino (Palazzo
Carlotti, in Ceredello Kirche von Santa Cristina aus dem XII Jahrhundert)
mit seinen herrschaftlichen Villen (Nichesola, Bevilacqua, Beccherle) und
dem mittelalterlichen Dorfkern von Vilmezzano. Braga, Pradonego und Carrara
a Pesina. Das Caprino-Hochplateau ist ein idealer Ausgangspunkt für eine
Wanderung zu den Orten des östlichen und südöstlichen Berghangs des Monte
Baldo. Der Weg führt durch Castion und dann weiter nach San Zeno di Montagna,
von wo man auf einer Höhe von 600 m ü. M |

|
| |
|
| eine phantastische Aussicht auf den ganzen See hat
(Pfarrkirche). Weiter kommt man nach Prada (Skigebiet) und Lumini; von
Caprino kann man auch in Richtung Spiazzi aufsteigen (Wallfahrtsort “Madonna
della Corona”) und dann über die Strada Graziani nach Ferrara del Monte
Baldo kommen, das 856 m ü. M. liegt und den höchsten besiedelten Punkt auf
der Ostseite des Monte Baldo darstellt. Wenn man auf der gleichen Straße
weitergeht, kommt man dann nach Malga Novezzina, dem botanischen Garten und
von hier aus kann man dann nur noch zu Fuß den Gipfel des Monte Baldo
besteigen. Von hier oben hat man auch die |
 |
| |
|
| Aussicht auf den südlichen Tell des Sees und jenseits der
Rocca di Garda erkennt man Bardolino, das für seinen Wein bekannte Dorf
Bardolino ist aus Pfahlbauten entstanden und weist noch heute Zeugnisse aus
dem Mittelalter auf wie z.B. die romanische Kirche San Zeno (IX
Jahrhundert), San Severo und die Pfarrkirche Santa Maria von Cisano (XII
Jahrhundert). Wenn man am Seeufer entlangschaut, sieht man dahinter Lazise
mit seiner Scaliger-Burg, Dogana Veneta und der romanischen Kirche San
Nicoló und weiter noch Pacengo mit seinen herrschaftlichen Villen (Alberti,
Camuzzoni, De Bonis, Brenzoni). Im südlichen Teil des Ostufers der “Riviera
degli Olivi” kommt man zum Caneva-Club, einem Vergnügungspark für Badegaste
und nach Gardaland, einem Vergnügungspark für Kinder. Zum Schluß erreichen
wir an der Südspitze dann Peschiera, das schon in vorgeschichtlicher
Zeitgegründet wurde und noch heute mächtige Befestigungsanlagen und die
Palazzina Storica aufweist. |

 |
|
| |




|